DEEN
  • Über uns
    • Organisation
    • Methodik
    • Ihre Ansprechpartner
    • Karriere
    • EPRD-Erklärfilm
  • Für Kliniken
    • Vorteile
    • Registrierung
    • Datenerfassung
    • Datenschutz
    • FAQ
    • Glossar
    • Veranstaltungen
    • Teilnehmende Kliniken
  • Für Patienten
    • Allgemeine Informationen
    • Patientenbefragung
    • Glossar
    • FAQ
    • Teilnehmende Kliniken
  • Daten anfragen
    • Detail Reports on Demand bestellen
    • Auswertungen beantragen
  • Presse
    • Aktuelles
    • Ansprechpartner
    • Pressemitteilungen
    • Medienservice
    • Presseverteiler
    • Glossar
    • FAQ
  • Downloads
    • Berichte
    • Broschüren
    • Artikel und Aufsätze
    • Software
    • Richtlinien und Anlagen
Startseite  >  Für Patienten  >  FAQ

FAQ – Gut zu wissen

Sie stehen kurz vor einer Operation, bei der Ihnen ein künstliches Gelenk (Endoprothese) eingesetzt wird. Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) wurde eingerichtet, um die bestmögliche Behandlung zu gewährleisten und die Qualität der Endoprothesen zu sichern und zu verbessern. Dafür benötigen wir Ihre Mithilfe und bitten um Ihre Einwilligung zur Teilnahme am EPRD.

Wozu gibt es das EPRD?

Das EPRD ermittelt, wie lange implantierte Hüft- oder Kniegelenk- und perspektivisch Schulterendoprothesen halten, bevor sie ausgewechselt werden müssen. Das EPRD ermöglicht seit 2012 eine bundesweite Erfassung der Haltbarkeit von Endoprothesen und analysiert die Gründe für Wechseloperationen. So trägt es zur Erhöhung der Patientensicherheit bei.

Welche Daten werden erhoben und ausgewertet?

Nehmen Sie am EPRD teil, erhebt das Krankenhaus identifizierende Daten wie Versichertennummer und Geburtsdatum, die es ausschließlich an die Vertrauensstelle übermittelt. Medizinische Daten wie Alter, Geschlecht, operiertes Gelenk, Vorerkrankungen, Komplikationen, Gründe für einen Folgeeingriff und implantierte Komponenten sendet es nur an die Registerstelle. Alle Daten überträgt das Krankenhaus datenschutzkonform verschlüsselt.

 

Der Bundesverband Ihrer Krankenkasse übermittelt mit Ihrer Zustimmung routinemäßig erfasste Daten pseudonymisiert* an die Registerstelle des EPRD. Diese Daten umfassen Informationen zu Komplikationen, Begleiterkrankungen, Entlassungszeitpunkt und eventuellen Folgeeingriffen. Zudem sendet der Bundesverband Ihrer Krankenkasse mindestens einmal jährlich eine Information zu Ihrem Vitalstatus (lebend oder verstorben, einschließlich Sterbemonat) an die Registerstelle des EPRD. Das EPRD erhält diese Daten nur, wenn Sie bei einer unterstützenden Krankenkasse versichert sind. Dazu gehören:

  • alle Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK)
  • alle Ersatzkassen (Techniker Krankenkasse (TK), BARMER, DAK-Gesundheit, Kaufmännische Krankenkasse - KKH, Handelskrankenkasse (hkk), HEK - Hanseatische Krankenkasse)

Mit Ihrer Zustimmung wertet das EPRD die erhobenen Operationsdaten statistisch aus und veröffentlicht sie (z.B. in Jahresberichten). Teilnehmende Krankenhäuser, Operateure, Krankenkassen und Hersteller erhalten Auswertungen mit aufbereiteten Daten. Zu wissenschaftlichen Zwecken können Dritte die Daten mit Ihrer Zustimmung auswerten. Alle Auswertungen erfolgen so, dass Ihre personenbezogenen Daten nicht zurückverfolgt werden können.

 

* Bei der Pseudonymisierung ersetzt ein Pseudonym (zumeist eine Buchstaben- oder Zahlenkombination, auch Code genannt) Ihren Namen oder ein anderes Identifikationsmerkmal, um Ihre Identifizierung zu erschweren oder auszuschließen.

Was geschieht mit den Daten?

Die Registerstelle des EPRD wertet die Daten pseudonymisiert wissenschaftlich aus. Die Haltbarkeit der in Deutschland durchgeführten Gelenkersatzoperationen wird ermittelt und veröffentlicht. Gründe für unterschiedliche Haltbarkeiten werden analysiert und bewertet. Es wird untersucht, ob diese mit den verwendeten Endoprothesen-Komponenten oder anderen Faktoren zusammenhängen. Die gewonnenen Erkenntnisse werden durch Publikationen und Vorträge der Fachöffentlichkeit und Patientenorganisationen sowie individualisierte Auswertungen für Krankenhäuser, Operateure und Implantate-Hersteller zugänglich gemacht. So fließen die Erkenntnisse in die Versorgung ein und erhöhen die Patientensicherheit.

Was kommt auf Sie zu?

Ihr Krankenhaus dokumentiert Ihre Teilnahme und übermittelt die Daten pseudonymisiert an die Registerstelle des EPRD. Mit Ihrer Zustimmung könnten Sie später auf folgende Arten erneut in Kontakt mit dem EPRD kommen:

Information über Auffälligkeiten

Wir wünschen Ihnen, dass Ihr künstliches Gelenk viele Jahre lang mobil und schmerzfrei bleibt. Eine kurze Haltbarkeit des Gelenkersatzes kann viele Ursachen haben und gilt als Auffälligkeit im Sinne des EPRD. Im Fall einer Auffälligkeit, die im Zusammenhang mit dem Kunstgelenk selbst steht, informiert das EPRD Ihre Krankenkasse und das behandelnde Krankenhaus, sofern Sie zugestimmt haben. Diese setzen sich dann gegebenenfalls mit Ihnen in Verbindung, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Wenn Sie diesen Service nutzen möchten und der Informationsweitergabe an die Krankenkasse zustimmen, erteilen Sie bitte Ihre Einwilligung.

Information des Krankenhauses über eine Folgeoperation

Wenn bei Ihnen eine oder mehrere Folgeoperationen an Ihrem künstlichen Gelenk nötig sind, kann das EPRD das Krankenhaus, das den vorherigen Eingriff durchgeführt hat, darüber informieren. Es nennt dabei den Zeitpunkt und den Grund der Folgeoperation. Der Grund wird als Code übermittelt, der die Art der Operation oder Prozedur beschreibt. Die Information enthält jedoch nicht, in welchem Krankenhaus die Folgeoperation stattfand. Indem die Krankenhäuser Zeitpunkt und Grund des erneuten Eingriffs kennen, hilft ihnen das EPRD, ihre Behandlungsqualität besser zu bewerten, um unnötige Folgeoperationen zu vermeiden. Wenn Sie der Informationsweitergabe an das Krankenhaus, das den vorherigen Eingriff vorgenommen hat, zustimmen, geben Sie bitte Ihre Einwilligung.

Wer ist verantwortlich für die Aufbewahrung der Daten?

Die Registerstelle des EPRD speichert und verarbeitet die Daten zentral, damit diese deutschlandweit ausgewertet werden können.

Die meisten Endoprothesen-Versorgungen halten viele Jahre. Um Ihre Haltbarkeit zu berechnen, müssen die Daten 40 Jahre im Register gespeichert werden. Auch Ihre Krankenkasse hält die Information über Ihre Teilnahme 40 Jahre vor. Bei Widerruf der Einwilligung zur Teilnahme werden keine weiteren Daten erfasst und die personenidentifizierenden Daten in der Vertrauensstelle gelöscht.

Ist die Teilnahme am Register vertraulich?

Alle Daten werden vor der Übermittlung durch Einbeziehung der Vertrauensstelle pseudonymisiert. Die Registerstelle des EPRD kann keinen Bezug zu Ihrer Person herstellen. Die Pseudonymisierung der Daten erfolgt anhand Ihrer Versichertennummer und Ihres Geburtsdatums.

Die Pseudonymisierung erfolgt durch eine Vertrauensstelle, die von einem vom EPRD unabhängigen und nicht weisungsgebundenen Unternehmen betrieben wird. Nur in der Vertrauensstelle werden personenidentifizierende Daten von Ihnen verarbeitet und gespeichert. Eine detaillierte Beschreibung der Datenübertragung können Sie beim EPRD anfordern.

Widerruf der Teilnahme

Sie können Ihre Teilnahme am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) jederzeit widerrufen. Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an Ihr behandelndes Krankenhaus oder, wenn Sie gesetzlich krankenversichert sind, an eines der anderen am EPRD teilnehmenden Krankenhäuser. Nur diese sind in der Lage, mit der Widerrufserklärung Ihre personenidentifizierenden Daten aufzunehmen und zur Pseudonymisierung an die Vertrauensstelle zu senden.

An wen können Sie sich bei Fragen wenden?

Wenn Sie weitere Fragen haben oder Unklarheiten bestehen, wenden Sie sich bitte an Ihr behandelndes Ärzteteam oder das EPRD. Sie erhalten entsprechende Auskünfte.

Kann ich auch am EPRD teilnehmen, wenn ich nicht bei einer der oben genannten Krankenkassen versichert bin?

Grundsätzlich kann jeder Patient am EPRD teilnehmen, jedoch ist die Teilnahme für Patienten ohne unterstützende Krankenkasse eingeschränkt. Da das EPRD die Daten von Patienten ohne gültige Krankenversichertennummer (KVNR) nur in ausschließlich anonymisierter Form speichern und auswerten kann, lässt sich hier der Werdegang der Versorgung nicht vollständig nachvollziehen. Daher ist es nur bedingt möglich, diese Daten für Untersuchungen zur Haltbarkeit der Endoprothesen zu verwenden. Eine vollständige Nachverfolgung der Versorgung ist nicht möglich, und ein Widerruf der Teilnahme ist wegen der anonymisierten Daten ausgeschlossen.

 

Hinweis für Privat-Versicherte

Damit Sie am EPRD teilnehmen können, benötigen Sie ebenfalls eine KVNR. Dies ist eine eindeutige Versichertennummer, die Sie bei Ihrer Versicherung beantragen können, z.B. via Gesundheits-App.

 

Sie wollen wissen, welche die richtige Klinik für Sie ist?

Das EPRD darf Ihnen keine einzelnen Kliniken nennen. Unsere Datenauswertungen beruhen auf der Bereitschaft der Kliniken, uns ihre Operationsergebnisse zur Verfügung zu stellen. Anderenfalls könnten wir den Kliniken keine Auswertungen an die Hand geben, anhand derer sie die Qualität ihrer Versorgung regelmäßig überprüfen. Dennoch gibt es wertvolle Informationsquellen, die Ihnen bei der Suche nach dem geeigneten Krankenhaus Orientierung bieten:

 

Auf der Webseite des EPRD unter Kliniksuche finden Sie Kliniken, die regelmäßig Daten an das EPRD liefern und bei denen die Datenlieferung geprüft und bestätigt wurde.

 

Mit der Krankenhaussuche von AOK und vdek sehen Sie, ob eine Klinik am EPRD „teilnimmt“ und finden Daten zur Anzahl der Operationen und zur Behandlungsqualität.

 

Kliniken, die am Zertifizierungssystem EndoCert teilnehmen, stellen an sich einen besonders hohen Qualitätsanspruch und werden regelmäßigen Audits unterzogen. Die Standorte zertifizierter EndoProthetikZentren im deutschsprachigen Raum zeigt die interaktive Landkarte Endomap.

 

Die Deutsche Rheuma-Liga informiert auf ihrer Website zum Gelenkersatz darüber, was bei rheumatischen Erkrankungen im Vorfeld und nach dem Gelenkersatz zu beachten ist - inklusive einer Versorgungslandkarte.

Was ist die EPRD-Patientenbefragung?

Patientenbefragungen sind mittlerweile ein wichtiges Instrument der Qualitätsmessung in der Endoprothetik. Deswegen erhebt das EPRD durch Fragebögen an allen am Register teilnehmenden Kliniken Ihre persönliche Bewertung. So helfen Sie aktiv Patienten und Patientinnen, die ein Implantat benötigen, mit Ihrer persönlichen Behandlungsgeschichte. Lesen Sie hier wie Sie an der EPRD-Patientenbefragung teilnehmen.

  • Über uns
  • Organisation
  • Methodik
  • Ihre Ansprechpartner
  • Karriere
  • EPRD-Erklärfilm
  • Für Kliniken
  • Vorteile
  • Registrierung
  • Datenerfassung
  • Datenschutz
  • FAQ
  • Glossar
  • Veranstaltungen
  • Teilnehmende Kliniken
  • Für Patienten
  • Allgemeine Informationen
  • Patientenbefragung
  • Glossar
  • FAQ
  • Teilnehmende Kliniken
  • Daten anfragen
  • Detail Reports on Demand bestellen
  • Auswertungen beantragen
  • Presse
  • Aktuelles
  • Ansprechpartner
  • Pressemitteilungen
  • Medienservice
  • Presseverteiler
  • Glossar
  • FAQ
  • Downloads
  • Berichte
  • Broschüren
  • Artikel und Aufsätze
  • Software
  • Richtlinien und Anlagen
PrintImpressumKontaktDatenschutzerklärung

Suche

  • Kontakt

    EPRD Deutsche
    Endoprothesenregister gGmbH

    Straße des 17. Juni 106-108
    10623 Berlin

    Tel.: +49 - (0)30 - 340 60 36 40
    Fax: +49 - (0)30 - 340 60 36 41
    E-Mail: info(at)eprd.de

  • Extranet

    • Gremien-Extranet
    • Klinik-Extranet
  • Termine

    20. Okt. - 23. Okt.

    Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2026 (DKOU)

    Mehr
  • Kliniksuche

    Alle Kliniken

  • Links