Mitmachen lohnt sich!
Was haben Kliniken davon, wenn sie beim Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) mitwirken? Mehr Qualität für die Patienten, zufriedenere Ärzte und ein besseres Image. Doch der Reihe nach.
Je mehr über die Qualität von künstlichen Hüft- und Kniegelenken bekannt ist, desto gezielter können die Ärzte im Krankenhaus Patienten beraten und den Einsatz von Ersatzgelenken steuern. Die dafür notwendigen Informationen liefert das EPRD bundesweit.
EPRD-Kliniken erhalten einmal pro Jahr, immer im Frühjahr, eine klinikspezifische Übersicht vom Register, die ihre Eingriffe des Vorjahres mit den im EPRD dokumentierten vergleicht. Diese Übersicht zeigt, ob sich eine Klinik bei Versorgungsformen oder -eigenschaften, wie beispielsweise den verwendeten Schafttypen, von anderen unterscheidet.
Außerdem stellt das EPRD den Kliniken seit 2018 zweimal jährlich detaillierte Auswertungen zu den Standzeiten der Versorgungen bereit, die sie mit den Ergebnissen anderer Kliniken vergleichen. Einen zentralen Bestandteil dieser Auswertungen bilden die Funnel-Plot-Darstellungen. Ende des Jahres 2023 ergänzte das EPRD die Auswertungen um adjustierte Darstellungen, die patientenbezogene Einflussfaktoren berücksichtigen. Kliniken, die bereits an der PROM-Erfassung teilnehmen, erhalten darüber hinaus seit 2025 zweimal jährlich eine Übersicht über die Befragungsergebnisse ihrer Patienten.
Kurzum: Das EPRD hilft den Ärztinnen und Ärzten in den teilnehmenden Kliniken, die Qualität der Endoprothetik und damit die Sicherheit der Patienten weiter zu erhöhen. Und: Gute Arbeit macht zufriedener – mit dem eigenen Tun und mit dem Arbeitgeber, der das ermöglicht.
Nicht zuletzt unterstützt eine Teilnahme das eigene Marketing. EPRD-Häuser dürfen mit ihrem Engagement auf Broschüren und Websites werben. Neben der Darstellung in der Kliniksuche auf der EPRD-Website heben AOK-Bundesverband und Ersatzkassengemeinschaft EPRD-Kliniken in ihren Krankenhaus-Suchmaschinen hervor. Ein gutes Signal für Patienten und einweisende Ärzte.
