Mitmachen lohnt sich!

Was haben Kliniken davon, wenn sie beim Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) mitwirken? Mehr Qualität für die Patienten, zufriedenere Ärzte, gute Argumente gegenüber der Haftpflicht und ein besseres Image. Doch der Reihe nach.

Je mehr über die Qualität von künstlichen Hüft- und Kniegelenken bekannt ist, desto gezielter können die Ärzte im Krankenhaus Patienten beraten und den Einsatz von Ersatzgelenken steuern. Die dafür notwendigen Informationen liefert das EPRD in Zukunft bundesweit.

EPRD-Kliniken erhalten exklusiv zweimal im Jahr einen klinikspezifischen Halbjahresbericht vom Register. Er gibt unter anderem Aufschluss darüber, welche Art von Prothese wie häufig welchem Patiententyp (Alter, Geschlecht) eingebaut wurde, wie sich die Zahl der Wechseloperationen entwickelt hat und warum es zu Revisionen gekommen ist – bezogen auf das eigene Haus und im Vergleich zum Durchschnitt aller teilnehmenden Kliniken. Je mehr über die Qualität von künstlichen Hüft- und Kniegelenken sowie der Operationstechniken bekannt ist, desto gezielter kann ein Krankenhaus den Gelenkersatz und die Versorgungsstrategie auswählen.

Gute Argumente

Kurzum: Das EPRD hilft den Ärztinnen und Ärzten in den teilnehmenden Kliniken, die Qualität der Endoprothetik und damit die Sicherheit der Patienten weiter zu erhöhen. Und: Gute Arbeit macht zufriedener – mit dem eigenen Tun und mit dem Arbeitgeber, der das ermöglicht.

Weiterer Pluspunkt: Haftpflichtversicherungen achten bei der Kalkulation ihrer Prämien zunehmend darauf, ob ein Risikomanagement im Krankenhaus vorhanden ist. Im Kern handelt es sich beim EPRD um nichts anderes. Das EPRD ist also bei Gesprächen mit den Haftpflichtversicherungen ein gutes Argument. Wenn man mitmacht.

Nicht zuletzt unterstützt eine Teilnahme das eigene Marketing. EPRD-Häuser dürfen mit ihrem Engagement auf Broschüren und Websites werben. Neben der Darstellung in der Kliniksuche auf der EPRD-Website heben AOK-Bundesverband und Ersatzkassengemeinschaft EPRD-Kliniken in ihren Krankenhaus-Suchmaschinen hervor. Ein gutes Signal für Patienten und einweisende Ärzte.